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Lage, Lage, Lage!

Lage, Lage, Lage!
Gebaut wird nur dort, wo es sich lohnt

Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt im ersten Halbjahr 2013

Kiel, 11.07.2013 – Wirklich verwunderlich ist es nicht: Preissteigerungen für Bestandsimmobilien und rege Neubautätigkeit sind vor allem dort vorzufinden, wo es mit der wirtschaftlichen Entwicklung vorangeht. Somit macht nicht der Neubau eine Lage attraktiv, sondern die Lage macht den Bau erst lohnenswert. Im Norden ist dies vor allem die Metropolregion Hamburg.

Wie diese zu definieren ist, lässt sich zuverlässig an der Entwicklung der Immobilienpreise ablesen: Im direkten Umland stiegen die Immobilienpreise im ersten Halbjahr 2013 weiter um ca. 8 %. Elmshorn, Neumünster oder Bad Segeberg sind zwar keine Vororte von Hamburg mehr, wohl aber verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Hier sind noch Preissteigerungen um ca. 6 % zu verzeichnen.

Im übrigen S-H waren es gerade einmal 2 bis max. 4 %. Ausgenommen davon sind lediglich die Anlageobjekte in den Universitätsstädten Kiel und Lübeck, die ihrerseits immerhin regionale Zentren darstellen. Besonders Eigentumswohnungen in diesen Städten sind um satte 12 % teurer geworden.

Für Rendsburg, Itzehoe und Schleswig kann von Preisstagnation gesprochen werden. Gleichzeitig lassen sich aber Steigerungen in deren Umland feststellen. Wenn sich Städte wirtschaftlich und strukturell nicht weiter entwickeln, verlieren sie sofort an Attraktivität.

Insgesamt ist aber die Kauflust ungebrochen. OTTO STÖBEN registriert zur Zeit monatlich 500 bis 600 neue Kaufinteressenten. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich derzeit unrenovierte(!) Altbauten. Hier schätzen die Käufer die Möglichkeit, auf der Basis einer schönen und soliden Substanz, ihre eigenen gestalterischen Ideen umsetzen zu können.

Eigentumswohnungen werden derzeit wieder vorrangig als Kapitalanlage gekauft, weniger zur eigenen Nutzung. Dazu passt, dass auch das Modell „Sale and Lease Back“ im Bereich der Eigentumswohnungen (und nur hier) häufiger genutzt wird.

Auch wenn es wenig rational ist: Offenkundig hat das anhaltend schlechte Wetter im Frühjahr auf die Preise für Ferienwohnungen und Altersruhesitze in den Urlaubsorten an Nord- und Ostsee gedrückt und sorgt zumindest dafür, dass sie das Vorjahresniveau nicht übersteigen.

Wohnungsvermieter in S-H konnten vom „Wohnraummangel“ profitieren. Den gibt es objektiv zwar nur in wenigen Städten, manchmal sogar nur in besonders beliebten Stadtteilen. Aber dank medialer Generalisierung reichte die pure Behauptung aus, um lange aufgeschobene Mieterhöhungen durchsetzen zu können.

Weitere Steigerungen konnten jetzt nicht mehr festgestellt werden und sind durch das ausreichende Angebot in naher Zukunft auch nicht zu erwarten. Mit den Preisen sind aber auch die Ansprüche der Mieter gestiegen. Ohne vollständige Einbauküche, modernes Vollbad und den beliebten Balkon ist eine Wohnung kaum noch zu vermieten, jedenfalls nicht zu einem einträglichen Mietzins.

Für aktuell Kaufinteressierte gilt der Rat, noch im Laufe des zweiten Halbjahres tätig zu werden, denn zum 1. Januar 2014 wird die Grunderwerbssteuer nochmals erhöht. Gleichzeitig werden immer weitere Auflagen für den Neubau aber auch für die Renovierung und Modernisierung entwickelt. Ob eigener Neubau oder Kauf einer Bestandsimmobilie ist nicht zuletzt eine finanzielle Überlegung. Bestandsimmobilien sind nach neuesten Untersuchungen immer noch um ca. 50 % günstiger zu haben als ein vergleichbarer Neubau. Zusammen betrachtet mit den günstigen Hypothekenzinsen herrschen so nach wie vor gute Bedingungen für den Erwerb privaten Wohneigentums.

Ansprechpartner:
Geschäftsführer
Carsten Stöben
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Fax: 0431 6640340
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Gerne stellen wir das honorarfreie digitale Bildmaterial zum Thema zur Verfügung. Anfragen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit freundlichen Grüßen

Anastasia Gress
Mediengestalterin
0431-66452-34

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Kiel, HRB 3551 · Steuernummer: 19 298 12707 · Ust.-Id.-Nr.: DE 153 414 419

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